Eigene Samples – Von der Aufnahme bis zum Song – Folge 1: Mobile Recorder im Überblick

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Im Zeitalter von fertigen Sample-Bibliotheken, Presets und Loops aus der Konserve holen eigene Aufnahmen von Instrumenten, Geräuschen und Co. die persönliche Note wieder zurück. Mobile Recorder eignen sich besonders gut für die Kreation der eigenen Sample-Bibliothek, denn Aufnahmen im freien Feld sind ebenso machbar wie die professionelle Abnahme von Instrumenten im Studio. Von günstig bis hochpreisig ist das Feld der mobilen Recorder gut bestückt, deshalb geben Beat und Zoom in dieser ersten Folge einen Überblick. In den Folgen 2 bis 4 wird es um die Themen Aufnahme-Praxis, Sample Editing und Produktion gehen (diese Videos folgen in Kürze).

Autor: Kai Chonishvili
Videolänge: 12:21

Aufsteckmikro für’s iPhone/iPad
Mit dem iQ6 und iQ7 hat der japanische Hersteller Zoom aktuell zwei Aufsteckmikros für iOS-Geräte mit Lightning-Anschluss im Sortiment. Für unter 100 Euro kann man somit sein iPhone/iPad um hochwertige Stereo-Mikros für die ultra-spontane Aufnahme-Session Fit machen. Eine kostenlose Recording-App gibt’s ebenfalls von Zoom.

Kompakte Recorder
Mit dem H1n und H2n gibt es aber auch mobile Recorder inklusive Audio-Interface-Funktion, Line-Eingang, integrierten Stereo-Mikrofonen und Speicherung auf SD-Karte – also das Komplettpaket für 87 Euro bzw. 149 Euro (aktuelle Straßenpreise). Zudem eignet sich der H2n auch für flexible M/S-, Surround- und Spatial-Audio-Aufnahmen.

Variante mit zusätzlichen Eingängen
Wer bei der mobilen Aufnahme auf den Einsatz eigener Mikrofone nicht verzichten möchte, kann zum Vierspur-Recorder H4n Pro (Straßenpreis: 187 Euro) greifen. Neben dem integrierten XY-Mikro gibt es nämlich auch zwei XLR/Klinke-Anschlüsse inkl. Phantomspeisung, um beispielsweise Kondensator-Mikros betreiben zu können.

Austauschbare Mikrofone
Eine Ebene höher geht’s mit dem H5 (219 Euro) und H6 (295 Euro), denn deren Mikrofon-Kapseln sind austauschbar. Ob Shotgun-Mikro für die gezielte Aufnahme, Stereo-Mikrofon in XY-Anordnung, M/S-Kapsel oder zwei zusätzliche Eingänge, die vielen optional erhältlichen Aufsätze ermöglichen etliche anspruchsvolle Aufnahme-Szenarien.

Spatial Audio
Die jüngste Neuerscheinung heißt Zoom H3-VR und ist ein echter Ambisonics-Recorder im gewohnt mobilen Format. Vier Mikrofone in Tetraeder-Ausrichtung ermöglichen die volle dreidimensionale Audioaufnahme. Wer also 360-Grad-Videos vertonen möchte oder Sounddesign im VR-Bereich betreiben will, sollte sich diesen Recorder in Ruhe anschauen.

Audio-Interface-Funktion
Vom H1n aufsteigend kann jeder der genannten Recorder auch als Audio-Interface fungieren, um die eingehenden Audiosignale (Sprache, Instrumente etc.) in die DAW zu führen. Gerade der sechsspurige H6 mit seinen sechs Eingängen und der austauschbaren Kapsel hat sich als hervorragender Allrounder bewährt.

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